Meteorscatter
Meteorscatterverbindungen auf 6m (50 MHz) gelingen am besten, wenn es viele "Rocks", also Steine, während eines Meteorschauers regnet.
Ende 2025 erhielt ich eine Mail von Eckhard, DK7QX, der mir mitteilte, dass das Locatorfeld JN67 in seiner Sammlung fehlt, und er herausbekommen hat, dass ich hier helfen könnte.
Wir vereinbarten, die Quadrantiden am 2. Januar zur Mittagszeit zu verwenden, um uns gegenseitig zu empfangen.
Das Locatorfeld JN67 beinhaltet im Norden den Chiemgau, das Berchtesgadener Land und das Salzburger Land, sowie im Süden den Bereich von Osttirol und Teile der Steiermark.
Dazu sendete Eckhard in der Betriebart MSK144 alle 15s (Sekunden 15-29 und 45-59). Ich startete meine Anrufe jeweils dazwischen (Sekunden 0-14 und 30-44). Tatsächlich gelang es uns innerhalb von ca. 20 Minuten, ein vollständiges QSO abzuschließen. Wir benötigten dazu mindestens sechs Sternschnuppen (falls man unsichtbare dazuzählen darf um die Mittagszeit)
Besonderheit:
Meteorscatterverbindungen sind immer etwas Besonderes, dennoch ein paar technische Informationen:
DK7QX sendete mit 100W an einer HB9CV-Antenne.
DJ6TB sendete mit etwas mehr Leistung an einem TA-63N-Beam, der für 6m eine 3-Element-Yagi-Antenne darstellt.

Kurze Zeit später erreichte mich per Mail auch die schriftliche Bestätigung:
